Rückblick auf Show and Tell am 06.07.2019

Text und Fotos Monika Modersitzki
Erstellt am 13.07.2019

Es ist schon Tradition, dass Show and Tell jedes Jahr im Sommer in Gröbenzell stattfindet.

Zuerst: Ein herzliches Dankeschön an die Gemeinde Gröbenzell für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Ein Dankeschön auch an die vielen engagierten Frauen, die ihre Arbeiten gerne zeigten. Und vor allem: Ein großes Dankeschön an Elisabeth Greil für die Organisation und die Moderation. Mit ihrem Charme und ihrem Humor erreicht sie immer wieder unsere Herzen.

grasWir redeten über die Techniken, wie man mit Gräsern auf Stoff drucken kann, wie man einen Quilt mit japanischem Flechtwerk gestalten kann, mit welchem Garn man garstige Schürzenstoffe mit schönen Quiltstichen veredelt, wie man Stoffrestchen übereinanderlegt und mit Zierstichen zu einer Fläche verbindet. Wir sprachen über das Quilten mit einem Ruler und einem Rulerfuß. Handwerkliches Geschick, Freude an Farben, das Vermögen einen Entwurf technisch umzusetzen, das sind gemeinhin die Inhalte des „Show“.

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Warum quiltet frau eigentlich? Antworten dazu findet man dann über das „Tell“:
„Wie lange arbeitest du an dem Rock, an dem Quilt?“ „Weiß ich nicht.“
„Ich habe ein schönes Spiel mit den Stoffen gespielt.“
„Ich bin ja noch berufstätig, vielleicht gebe ich es auf oder nicht, im Winter krieg ich aber immer wieder einen neuen Rappel.“
„Das schmeiß ich nicht einfach in den Müll.“
„Reste aus den Art Quilts - aufbrauchen, wie es kommt“
„Was ein Quilt ausmacht, ist die Oberfläche, mit Fotos ist das nicht hinzukriegen. Ein Quilt lebt mit der Oberfläche.“

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Herzblut, Verantwortung, Engagement – das ist es hauptsächlich, was in den Quilts steckt.

Da werden Kissen für die Kinderkrebsstation in Berlin genäht, da wird Stellung genommen zu unserem Konsumverhalten, da werden Kinder mit einem Stück Heimat in die Ferne entlassen, da werden Freunde mit „Gute Laune“-Sets beschenkt, da wird Gemeinschaft gelebt: großARTig, oder?

Mehr Fotos sind in der Galerie zu sehen.